Beispielloses Regierungsversagen oder: Der Wahnsinn bricht sich seine Bahn

Noch nie in der jungen Geschichte der Bundesrepublik stand das Land vor einer derart großen Bewährungsprobe – ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem das denkbar schlechteste Personal die Entscheidungen zu treffen hat. Die Katastrophe ist vorprogrammiert. Und wie üblich übernimmt Deutschland die Vorreiterrolle und prescht mit Höchstgeschwindigkeit ins Unheil.

Vorangetrieben wird dieses wie üblich und eigentlich wenig überraschend von der Partei, die schon immer offen und ehrlich aus ihrem Hass auf das eigene Land keinen Hehl gemacht hat: Die Grünen.
Allerdings gehören in einer Dreier-Koalition auch immer noch zwei andere dazu: Die SPD, deren Kanzler nach Skandalen Wirecard, Greensill Bank, Warburg Bank und HSH Nordbank sowie einer beispiellosen Serie von Fehlentscheidungen, zuletzt bei den Coronahilfen, der Berateraffäre, bei den Ihm unterstellten Behörden FIU und BaFin und unvergessen durch den Folterskandal garantiert nicht mehr selbstbestimmt agieren kann. Der Rest der Partei arbeitet sich an „Gas-Gerd“ ab, dem einzigen westlichen Politiker, der noch mit Putin redet oder jubelt Karl Lauterbach zu.
Die FDP tut indes das, was sie am besten kann: Sie dreht sich wie ein Fähnchen im Wind und trifft bei den wichtigen Themen die für sich augenscheinlich populistischsten Entscheidungen. Leider völlig vorbei an Basis und Wähler. Aber auch das ist nichts ungewöhnliches.

Kartenhaus des Versagens

Die neueste Eskalation ist im Grunde gar keine Einzelne, sondern ergibt sich aus der Summe dessen, was unmittelbar auf die Entscheidungen der vergangenen und der aktuellen Regierung folgten, und vor allem an dem Personal, dass für die aktuelle Situation ungeeigneter nicht sein könnte.
Allen voran geht ein Kanzler, der mit einer Litanei von Unvermögen im Gepäck ein Paradebeispiel ist, wie Politiker abhängig sein können von (unbekannten) Dritten. In eben dieser Woche wurde der Fund von 200.000€ in einem Bankschließfach des Hamburger SPD-Buddy Johannes Kahrs bekannt, den man auch noch dem CumEx Skandal zuordnen kann. Es bleibt ein Rätsel, warum hier nicht längst Urteile gesprochen wurden oder die Protagonisten zumindest aus der Öffentlichkeit entfernt wurden.
Zu den wichtigen Themen im Lande äußert sich Scholz recht sparsam, lediglich eine Gas-Turbine besuchte er vergangene Woche. Dies allerdings äußerst Medienwirksam.

Gute Lösungen entstehen an dem Ort, an dem das meisten Wissen ist.

Zitat

Bewirkt hat Scholz Auftritt rein gar nichts, die Turbine, die längst wieder an Ort und Stelle den europäischen Gashaushalt absichern hätte können und sollen liegt nun in Mülheim an der Ruhr herum.
Und da kommen wir auch schon zu dem nächsten großen Themenkomplex. Die Energiesicherheit im Land:

Nicht Putin sondern Grüne setzen Energie als Waffe ein

Gerne unterstellt man dem russischen Präsidenten, die Energieversorgung Europas als Waffe zu benutzen. Wofür und wogegen – niemand weiss es so genau. Schließlich kann Russland sein Öl und Gas überallhin verkaufen. Und das tut es auch. Die bizarrste Erkenntnis in der vergangenen Woche war schließlich, dass Deutschland Öl aus Indien bezieht, dass es zuvor von Russland für ein Vierteil des Verkaufspreises bezogen hat. Ja, das ist Deutschland, das sich moralbesoffen selbst ein Bein stellt.

Die Gasturbine, die von Siemens Energy aus möglicherweise relevanten Gründen jedoch völlig unvernünftigerweise in Kanada gewartet werden musste, wäre längst wieder an Ort und Stelle (und laut Zeitungen war Sie auch schon mehrfach auf dem Weg an den Bestimmungsort), bis sie dann völlig unvermittelt in Mülheim auftauchte. Woher die Falschinformationen kamen – schließlich steckt eine 25-Meter Lange Gasturbine nicht in einem DIN A4 Briefumschlag – ist nicht bekannt.
Doch das Wirtschaftsministerium, geführt von „ich finde den Begriff Volk zum Kotzen“ Robert Habeck hat hier gleich an mehreren Stellen versagt. Und ich unterstelle einfach mal, dass dies nicht aus naheliegender Blödheit geschehen ist, sondern mit Absicht.
Folgt man der grünen Logik der vergangenen Jahrzehnte, die mit einer gefährliche Realitätsferne aufwartet, könnte der Plan – simple as is – wie folgt aussehen:
Strom knapp, Gas teuer, Atom und Kohle aus: Wer Sicherheit will, muss selber dafür sorgen. Also Umrüstung von Heizungen und Solaranlagen.
Auch wenn dieser Plan mittelfristig durchaus Potential hat, die Energiebilanz der Erde zu verbessern, so setzt er kurzfristig alles aufs Spiel, was den Wirtschaftsstandort Deutschland zu dem macht, was er ist.
Die Gaspreissteigerung kommt, nach der Ölpreissteigerung ebenfalls beim Kunden an. Und diese sind keine Lapalien. Benzin hat sich immerhin um 75% verteuert, beim Gas ist das Ende noch nicht offen, aber mit Erhöhungen ab 100% muss jeder Kunde rechnen. Für eine Altbauwohnung mit 75m² können da locker 2.500€ für Gas zusammenkommen. Die Nutzung von Strom-Heizungen könnte das Problem noch verschlimmern, denn neben immensen Kosten (1€/Stunde) kann der massenhafte Einsatz auch zu einer weiteren Destabilisierung des Stromnetzes führen, dem man weiterhin plant, zum Jahresende die letzten AKW zu entziehen. Ganz ehrlich: Krisenmodus geht definitiv anders. Denn da sollte ja die Wahrung der Versorgungssicherheit und der Schutz der Bevölkerung im Mittelpunkt stehen. Um diesen scheint es aber, wenn man den Berichterstattungen der Mainstreammedien glauben will, längst nicht mehr zu gehen. Mit „Streckbetrieb“, den uns sogar Louisa Neubauer erlaubt (warum auch immer diese Information so relevant war, dass sie in sämtlichen Zeitungen zu lesen war, ist ein weiteres Rätsel dieser Zeit) schwurbelt man um den Begriff „Laufzeitverlängerung“ herum. Auf die Idee, die Atomkraft auf ein sichereres Fundament zu stellen (Dual-Fluid Technologie) kommt dieser Tage keiner. Warum auch heute schon an morgen denke.


Linksradikale Innenministerin warnt vor Bourgeoisie

Da kann man sich glücklich schätzen, wenn man einen fähigen Innenminister hat, der die Geschicke im Land regelt. Und natürlich trifft auch das nicht für das „Beste Deutschland aller Zeiten“ zu. Frau Faeser, bei der keiner so genau weiss, wo sie her kam und warum ausgerechnet Sie mit den Aufgaben des Inneren betraut wurde, hat eine Agenda, die auf einen Post-IT passt.
Mehr Flüchtlinge ins Land holen und Kampf dem Rechtsextremismus. In nahezu jedem zweiten Tweet, den sie oder ihr Team absetzen, geht es um eines dieser beiden Themen. Dabei erweist sich Frau Faeser als gute Social Media-Nutzerin: Denn sie reagiert auf Kritik, die oft und berechtigt ist ebensowenig wie auf Fakten, die ihr z.B. mehrfach verdeutlichten, dass Rechtsextremismus zwar ein Listenelement der Kriminalstatistik ist, dieser jedoch a) die Übergriffe von Ausländern untereinander berücksichtigt und der b) nahezu vernachlässigbar ist, verglichen mit den Themen Islamismus und Linksextremismus. Letztere kommen jedoch in Frau Faesers Agenda nicht vor.
Stattdessen warnt Frau Faeser nun vor „gewalttätigen Massenprotesten“ im Winter, aufgrund von Energiepreis und Knappheit. Und, weil es so leicht ist und es funktioniert, sind natürlich (neben Putin) die Querdenker an allem Schuld, die das „Volk aufhetzen“ würden. Auf die Idee, mal im eigenen Hinterhof zu schauen, ob man mit der Scheisshauspolitik der vergangenen Monate nicht dafür gesorgt hat, dass auch bei dem letzten besonnenen Kandidaten die Hutschnur abgerissen ist, kommt man im Innenministerium freilich nicht.
Apropos Hinterhof: Auf dem Balkon des Rathaus in Kiew war Frau Faeser dann doch mal in der Öffentlichkeit zu sehen. Bewaffnet mit einem Glas Schamups und in Begleitung von Wladimir Klitschko und Arbeitsminister Heil. Was tun Innen- und Arbeitsminister mit Schampus auf einem Balkon in Kiew? Man weiss es nicht. Jedenfalls löst man von da aus keine Probleme im eigenen Land.

IfSG 3.0 – der Elefant im Raum

Zu schlechter Letzt steht nun noch die Reform des IfSG im Raum. Ein Gesetz, dem inzwischen schon mehrfach von unabhängigen Anwälten, Richtern und Experten unterstellt wurde, am Problem vorbei wahllos und völlig inkonsistent Grundrechte zu beschränken und dem Volk dadurch großen Schaden zuzufügen.
Und das „Update“, bei dem auch „Am 20. März Enden alle Maßnahmen“ Marco Buschmann seine Finger mit im Spiel hatte ist eigentlich ein satirisches Meisterwerk. Wenn es nicht so ernst wäre.
Impfzwang, vorbei an jedem ärztlichen und wissenschaftlichen Rat, zudem mit einem Impfstoff, der schon seit fast einem Jahr keinerlei Wirkung mehr zeigt, Maskenzwang, der weder zielführend noch kontrollierbar ist, das öffentliche Markieren von Menschen (kennen wir uns in Deutschland ja bestens mit aus), und die Warnung, dass „mit einem Geimpften am Tisch zu sitzen sicherer sei, als mit einem Ungeimpften“ haben Potential, dieses Land ins Chaos zu stürzen.
Der Oberclown des Corona-Zirkus, Karl Lauterbach lieferte indes einen Monty Pyton-mäßigen Auftritt ab, als er, erkrankt an Corona und trotz angeblich vier Impfungen und der zusätzlichen Einnahme von Paxlovid, einem Notfallmedikament aus dem Hause (Überraschung!) Pfizer zur Verhinderung schwerer Verläufe für !Ungeimpfte!, zunächst erneut zum Impfen aufrief (auch wenn augenscheinlich seine Impfung nicht funktioniert) um dann nach 4 Tagen relativ Fit vor den Kameras von „schwereren Symptomen“ zu sprechen. Ist halt ne Grippe, da hat man schonmal Fieber.

In dieser ganzen Farce macht lediglich Annalena Baerbock eine gute Figur. Nicht dass sie gute Politik machen würde, Gott bewahre. Aber sie fliegt auf entlegene Pazifikinseln oder in andere Krisengebiete und verschenkt wahllos unser Geld. Damit richtet sich von den hier genannten den überschaubarsten Schaden an.

Man kann nur hoffen, dass der Wandel, der in diesem Land im Gange ist, den ganzen Unrat, der sich allerorts und vor Allem in Berlin angesammelt hat, hinfort spült. Die Reihenfolge ist da eigentlich egal.

Die Pandemie der verlogenen Journalisten

Zugegeben, verlogen ist ein böses Wort, das Vorsatz unterstellt und anklagt. In gewisser Weise ist das berechtigt, denn wer es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, Meinung zu machen, zu berichten und/ oder aufzuklären, der darf sie niemals auf Unwissenheit berufen, öffentlich zugängliche Quellen ignorieren oder schlicht Fakten unterschlagen.
Denn mittels dieser „Stilmittel“ wird aus einem Fakt eine Meinung (bestenfalls), oder eine gezielte Manipulation.

Das überlaufende Fass der Woche lieferte mal wieder Youtube mit der Sperrung von Michael Barz Video „Die Pandemie der Rohdaten“. Der gelernte Statistiker setzt sich in einem 90-minütigen Vortrag sehr nüchtern mit öffentlich abrufbaren Zahlen auseinander. Er stellt seine Methoden vor und erläutert auch deren wissenschaftliche Notwendigkeit. Am Ende stellt er fest, dass es nichts festzustellen gibt, was, bei einer Betrachtung von Zahlen, auf eine Pandemie hindeutet, Lockdowns und Maßnahmen rechtfertigt. Im Gegenteil. Die Erkenntnis ist vielmehr, dass durch bewusste Uminterpretation von Daten, durch statistische Kniffe oder die schlichte Verwendung relativer statt absoluter Verhältnisse durch Medien, Ministerien, Experten und Politik ein Szenario herbeiphilosophiert wurde, das niemals existiert hat. Für Youtube war das wohl der Wahrheit zuviel – und man löschte es kurzerhand. Grund: Verstoß gegen die „Gemeinschaftsrichtlinien“. (Inzwischen wurde es auf mehreren Plattformen geteilt und auch Anwalt Steinhöfel, der Klagen gegen Youtube auf der Kurzwahltaste hat, sorgen dafür, dass hier keine weitere Löschung erfolgen wird.)

Doch darum soll es hier und heute gar nicht explizit gehen.

Was tun Journalisten eigentlich beruflich?

Der Journalist, das ist meine tiefste innerste Überzeugung, ist ein Aufklärer, ein Rechercheur, einer dieser Menschen, die eine elfte Quelle suchen, wenn die ersten Zehn nicht alle Fragen vollumfänglich beantworten konnten. Jemand, für den jede Veröffentlichung zwar eine gewisse Berufsroutine mit sich bringt, der aber nichts herausgeben würde, von dem er nicht 100% überzeugt ist.
Leider scheint die Realität sich nicht (mehr) mit dieser Überzeugung zu decken oder die Schnittmengen werden immer kleiner. Das Nachrichtenbusiness ist ein Massengeschäft geworden, News werden am Fließband oder gar von Bots produziert, Geschwindigkeit schlägt Qualität. Wer recherchiert verliert, könnten man zusammenfassen.

Gestern veröffentlichte der Focus den Artikel „Die Impf-Infektions-Schere: Inzidenzen belegen „Pandemie der Ungeimpften„, in dem der Autor „copa“ folgendes zu berichten hat:

So liegt die Inzidenz für die Geimpften in Hamburg derzeit bei 3,4 Fällen je 100.000 Einwohner – während der Wert für die Ungeimpften gleichzeitig bei 78,1 liegt. In Bayern liegt die 7-Tage-Inzidenz unter vollständig Geimpften bei 9,2, für Menschen ohne Impfschutz bei 110,6. In Sachsen-Anhalt liegen die Werte für Geimpfte und Ungeimpfte bei 3 respektive 32,1. In Baden-Württemberg sind es 14,8 für Geimpfte und 170,6 Fälle bei Ungeimpften.

Focus Online, 01.09.2021

Was der Autor schuldig bleibt, sind Zahlen, die das Gesagte in einen messbaren Zusammenhang rücken. Also in diesem Fall die Anzahl der Testungen je Gruppe oder die Positivquoten.
Denn in Deutschland gibt es keine Testpflicht mehr für Geimpfte und Genesene. Die Konsequenzen sind weitreichend und stellen alle Maßnahmen und Aussagen, die aktuell getroffen werden, in Frage.

Keine Testpflicht für 2G

Was bedeutet es, wenn Geimpfte und Genesene nicht mehr getestet werden? Oder andersherum gefragt: Wann werden diese Gruppen denn getestet? Laut Pfizer haben sich in der „Kontrollgruppe“ der Geimpften 0,04% von 20.000 (das sind 9) innerhalb des Testzeitraums (der zu kurz war, die klinische Studie wurde vorzeitig beendet) nichtsdestotrotz infiziert.
Das wäre eine „Impfdurchbruchsinzidenz“ von 45 (allerdings nicht pro Woche). Wenn Geimpfte nun keine oder nur geringe Symptome aufweisen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese sich testen lassen (so sie nicht zum Arzt gehen) sehr gering.
Also behaupte ich mal, dass sich die Positivquote bei Tests von Geimpften und Genesenen zwischen 80% – 100% befindet. Kurzum: Keine Symptome – kein Test.
So stellen wir keine Impfdurchbrüche fest bzw. finden diese lediglich zufällig, identifizieren keine Infektiösen Geimpften und durchbrechen keine Infektionsketten bei deren Nachverfolgung.

Schauen wir uns nun die Situation bei Ungeimpften an. Diese müssen sich in Dauerschleife testen lassen, teilweise täglich. Rechnen wir mal mit 300.000 – 500.000 Tests am Tag in Deutschland. Auch ohne False-Positive-Quote ist natürlich die Wahrscheinlichkeit, selbst Infizierte und Erkrankte ohne Symptome zu finden, um ein Vielfaches höher als bei der Gruppe der Geimpften.
Die Positivquote liegt, und der Wert kann ja rechnerisch ermittelt werden, bei ca. 1%.

Statt nun, wie es uns die RKI-Statistiker so gerne vorrechnen, die Ergebnisse aus beiden Gruppen auf die Bevölkerung hochzurechnen, phantasiert man eine „Pandemie der Ungeimpften“ herbei. Diese Entwicklung wird – und das schließt den Kreis dieser zynischen Manipulation der Bevölkerung – durch jede Impfung und den damit verbundenen Wegfall der Testpflicht auch noch verschärft.

Aus anderen Ländern (z.B. Israel) wissen wir, dass es sich inzwischen bei einem Großteil der hospitalisierten Patienten um Geimpfte handelt. Deshalb wird dort bereits ein drittes Mal geimpft. Diese Art der Durchbrüche aufgrund nachlassender Immunisierung können, da sind wir uns hoffentlich einig, kein lokales Phänomen sein. Doch hier spricht niemand von einem Ablaufen des Impfstatus. Genesene gelten nach 6 Monaten als Ungeimpft (obwohl man bei diesen inzwischen sogar mehr Antikörper nachgewiesen hat als bei doppelt Geimpften).

Jeder Geimpfte, getestete ist somit ein potentieller Superspreader, für den allerdings keinerlei Einschränkungen mehr gelten, der nicht in Quarantäne muss und für den keine Testpflicht gilt. Gefährder müsste man diese Menschen folgerichtig nennen. Denn auch eine Nachverfolgung dieser Personen ist nicht mehr vorgesehen. Das führt dazu, dass jeder Gesunde (aka Ungeimpfte) diesen tickenden Zeitbomben schutzlos ausgeliefert ist.

Wenn ein Politiker oder Experte also von einer vierten Welle spricht, dann wird diese nicht von den Ungeimpften ausgelöst, sondern von denjenigen, die Geimpft und nicht getestet sind.

Das wissen natürlich alle Beteiligten. Doch darüber spricht man nicht. Und die völlig verängstigten Bürger (warum sonst sollte man sich einen experimentellen genverändernden Impfstoff freiwillig verabreichen lassen) haben das Denken längst eingestellt und hängen an den Lippen der Rattenfänger namens Wieler (Tierarzt), Lauterbach (kein Epidemiologe), Drosten (hatte bereits mehrfach Pech mit Pandemieverkündungen und verdient Millionen mit den von Ihm erfundenen, fehlerhaften PCR Tests) und Spahn (Pharma-Lobbyist, kaufte Masken und Impfstoff viel zu teuer ein, sich selbst eine 4 Millionen Villa in Berlin, er und sein BMG halten sich überdies nicht an die Maskenpflicht, die für die Bevölkerung gilt).

Warum die Journalisten der privaten Verlage sich mit Lügen zufriedengeben, bleibt offen. Vielleicht sind es die lukrativen Werbeanzeigen und Förderungen des Bundes für alle, die artig und linientreu berichten. Mit Journalismus hat das alles dann allerdings nichts mehr zu tun.

Extrem (Un-)Wahrscheinlich

Am 29.03.2021 veröffentlichte die WHO den Bericht der „Forschungsexpedition“ nach Wuhan, die im Januar 2021, also genau ein Jahr nach dem vermeindlichen Ausbruch der Corona P(l)andemie Nachforschungen zu deren Ursprung anstellen sollte.

Obwohl bekannt war, dass die Forscher unter permanenter Begleitung und Beobachtung des chinesischen Unrechtregimes standen, obwohl bekannt war, dass die Expeditionsgruppe keinen Zugang zu den wirklich relevanten Einrichtungen und Unterlagen bekommen hatte, nannte der abschließende WHO-Bericht die Labor-Theorie „extrem unwahrscheinlich“. Auf welcher Basis diese Aussage getroffen wurde, weiss wahrscheinlich in der WHO so recht niemand. Und wer nicht gehirnamputiert ist, wird auch selber herausgefunden haben, dass diese Ermittlung ohenhin ob der Rahmenbedingungen gar keine Ergebnisse hätte produzieren können.
Natürlich springen unsere mit 8-Milliarden Euro (bald 9 Milliarden Euro) völlig unterfinanzierten GEZ-Medien dem chinesischen Regime bei und stellen heraus, dass zwar die Markt-Theorie (es war ja bekanntlich ein Fischmarkt, und kein Wildtiermarkt, und Fledermäuse sind meines Wissens keine Fische) nicht zuträfe, jedoch kein Zweifel an einer Zoonose über einen (noch immer nicht identifizierten) Zwischenwirt stattgefunden haben muss.

Alleine die Verwerfung der Markt-Theorie ist schon ziemlich steil, denn zu diesem Zeitpunkt sind die Artikel des deutschen Ärzteblatt, die von einem Vorkommen der Covid-19 Viren in Italien im November 2019 berichten, bereits 9 Monate alt.

Heute, am möglicherweise denkwürdigen Freitag, den 13.08.2021 stellt nun Dr. Peter Ben Embarek, Leiter des 13-köpfigen Untersuchungsteams der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Ursprung des Coronavirus fest, dass die Labor-Hypothese sehr glaubhaft ist. Er war übrigens Teil des Teams, das vor 4 Monaten… ach… siehe oben.

Er spricht überdies von „großem Druck, den chinesische Offizielle auf die Untersuchung ausgeübt hätten, um die Labortheorie im Bericht zu streichen.

Ich sage es mal so: Die Wahrheit ist nicht verhandelbar und wird – hoffentlich – in diesem Falle ans Licht kommen.

Bendekt auch:
China liefert seit Beginn der Pandemie Masken, Tests und Waren in alle Welt, schließt willkürlich wichtige Handelsrouten und hat Billionen verdient während die Weltwirtschaft heruntergefahren werden musste.

Die „Cui bono“-Frage ist längst beantwortet. Wenn unsere investigativen Reporter endlich aus ihrem Dornröschenschlaf (oder dem Impfkoma) erwachen, könnte noch so einiges ans Tageslicht befördert werden.


Die Macht der Multis: Twitter hat „sorgfältig“ geprüft

Über den Zustand unseres Systems und deren „Kontrolleure“ muss man nicht viel mehr wissen:

Auf den Ausgangstweet von AnnetteCreft wurde, ein Corona-Bier in der Hand, sarkastisch-lustig geantwortet.

Das Resultat ist eine 7-Tage Sperre wegen „Belästigung“.

Twitter hat das „sorgfältig“ geprüft. Mir war bis heute nicht klar, dass Limette – mit oder mit ohne Kontext – etwas anzügliches sein könnte. Aber die Algorhythmen in diesem Scheisshaustool sind bestimmt viel klüger als wir alle zusammen.

Schöne Grüße, TWITTER!

Update. Der sorgfältigen Prüfung erfolgte nach dreifachem Einspruch und einer Fachdiskussion um die sexuelle Belästigung mittels Limetten eine neuerliche, noch sorgfältigerere Prüfung. Es sei ein Fehler unterlaufen. Was für ein Fehler, da schweigt man sich aus. Die Antwort auf die Frage, welcher automatische Sperr-Bot Limetten nicht ausstehen kann, wird wohl im Geheimen gelöst werden.

Beim Login lässt man mich wissen, dass die Sperre abgelaufen sei, und ich mich besser an die Regeln halten soll.

Ok, Twitter, kein Zitrusobst.

Kugelhagel der Corona-Propaganda

Es ist eine dumme Angewohnheit, die ich zukünftig besser einfach abstellen sollte. Morgens, kaum sind die Augen auf, geht er erste Griff zum Mobiltelefon, um zu überfliegen, welchen Namen die heutige Sau wohl haben wird, die durch das Dorf namens Bundesrepublik getrieben wird.
Und auch am heutigen 28.07.2021, knapp 16,5 Monate, nachdem ich das letzte Mal das Büro meines Arbeitgebers von innen gesehen habe, ist Corona das beherrschende Thema. Nicht mehr auf der Straße, glücklicherweise. Doch mit dem steigenden Desinteresse der Bevölkerung scheinen die Medien das Trommelfeuer der Information und auch Desinformation nochmals erhöht zu haben. Und auch die Politiker haben, kurz vor dem Wahlkampf klare Prioritäten.

Das Corona-Triple des Tages lieferte mir der Focus heute:

Mit dem Artikel „Bleibt Inzident Leitindikator“ geht man auf die unterschiedlichen Ansichten bei RKI und Kanzleramt und Ländern hinsichtlich des für Maßnahmen zugrundeliegenden Wertes ein.
Der Irrsinn nimmt hier seinen Lauf, denn die Inzidenz (also ein positiver Test ohne Krankheitsmerkmale) soll laut RKI weiterhin Hauptkennziffer bleiben.
Offenbar merkt man in der Politik und durch die Entwicklungen in anderen Ländern (so hat z.B. Gibraltar trotz Impfquote von 92%+, Kinder und nicht-Einwohner herausgerechnet, eine Inzidenz von fast 500), dass eine steigende Inzidenz bei hoher Impfquote eine gewisse Skepsis erzeugen könnte.

In der „Stärker.Zusammen“ Serie erfindet der Autor eine herzzerreißende Geschichte eines Biergartenbesuchs, der für einen der Teilnehmer im Impfzentrum endet: Ein Abbild der Gesellschaft 2021. Die Ungebildeten Herdentiere, die sich völlig unreflektiert einer Arzneimittelstudie hingeben, um an einer „Ü35-Party“ teilzunehmen bügeln den einzigen Teilnehmer der Runde, der sich ernsthaft Gedanken gemacht hat, ab. Argumente wie „30 Jahre HIV Forschung haben auch kaum Medikamente hervorgebracht, daher warte nicht auf eine Corona-Tablette“ sind hoch im Kurs – das zu kommentieren verbietet mir meine, gelittene aber immer noch vorhandene gute Kinderstube. Nein, damit, lieber Focus, kriegt ihr die Leute nicht. Denn so blöd, wie ihr eure Leser einschätzt, sind diese nicht.

Zuletzt, und diese Geschichte hat einen Prolog, erklärt man uns, wieso die Delta-Zahlen auf dem absteigenden Ast sind. Der Sommer-Effekt, weniger Tests, Schulfrei, Urlaub – man lässt sich so einiges einfallen, um den Rückgang der Delta-Infektionen zu erklären (der auch schon in Indien zu beobachten war). Sinn macht das natürlich nicht, denn dieser Trend entwickelt sich sowohl in Urlaubs-Fluchtländern (UK) als auch in Urlaubsländern (Portugal, Niederlande). Man konstruiert Erklärungen auf Basis der Entwicklungen – statt die Entwicklungen zu erklären. Insbesondere hier sei die Entwicklung in GB zu erwähnen, die zynischer Weise am Tage der Befreiung der Bevölkerung die höchste Inzidenz hatte und sich seither rückläufig entwickelt.

Den Prolog zu dieser Story liefert übrigens eine Studie der Royal Statistical Society, die uns weismachen möchte, dass ein Anstieg der Infizierten und Geimpften, die im Krankenhaus liegen oder Versterben eine „gute Entwicklung“ wäre, weil die Impfstoffverteilung so gut wäre, so dass keine Ungeimpften mehr erkranken.
Das in Ländern wie UK und Israel mehr als die Hälfte der Erkrankten vollständig Geimpft sind, sollte ja eher als Zeichen dafür gedeutet werden, dass die Impfstoffe – Israel hat komplett mit Biontech geimpft – nicht wirksam sind.
Aber bis das zugegeben wird, müssen wohl noch tausende Impftote beklagt werden.

Die Kaskade des Kopfschütteln

Der Ostdeutschland-Beleidigungsbeauftragte

Das Krönchen setzt sich heute ein gewisser Herr Marco Wanderwitz (der Name scheint Programm zu sein) auf. Der 1975 in Karl-Marx-Stadt geborene CDU-Politiker ist nämlich der „Ostdeutschlandbeauftragte“ der Bundesregierung. Verwunderlich, dass man es 30 Jahre nach der Wiedervereinigung noch immer für nötig hält, eine solche Stelle zu besetzen.
Dieser Herr Treppen… ääh. Wanderwitz stellt in der WELT treffsicher fest:

Wenig überraschend meint Herr Wanderwitz natürlich nicht die Vorgänge rund um die Rückgängigmachung der thüringischen Ministerpräsidentenwahl. das Werfen von Blumensträußen durch (inzwischen) Linke-Parteivorsitzende oder gar die Forderung nach „Öffentlichmachung“ geheimer Wahlen.
Nein, Herr Wanderwitz prangert, wie könnte es anders sein, die Neigung der „Ossis“ an, radikal zu wählen. Natürlich meint er nicht die Linksradikalen SED-Nachfolger, sondern die AfD, die sich in der Woche vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt als stärkste Kraft im Lande bezeichnen darf.
Als die Mauer fiel, war Herr Wanderwitz 15 Jahre alt. Den Rest seiner Erinnerungen dürfte die parteipolitische Filterblase ausradiert haben. Denn sonst würde er merken, dass die Menschen im Osten viel sensibler reagieren, wenn Sie von Politikern nach Strich und Faden belogen werden. Alleine die Reaktion der CDU auf die Nominierung von Hans-Georg Maaßen ist ein Warnzeichen: Die AfD ist leider die einzige Alternative gegen den Rot-Gelb-Grün-Schwarzen Mist, der auf das ganze Land niederregnet.

Fake Wahlumfrage um AfD zu schwächen?

Und damit landen wir bei der Landtagswahl in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Sahen bisher alle Umfragen die CDU klar vor der AfD, veröffentlicht die BILD in der Woche vor der Wahl eine Umfrage, die die AfD vorne sieht. Der mit „SCHOCK-UMFRAGE“ überschriebene Artikel beinhaltet die üblichen Angriffe und schwurbelt von einer Ablösung der Kenia – Koalition durch eine Simbabwe – Koalition. Fehlen noch die Linken, und man kann das Ding auch „Hauptsache-nicht-die-AfD-Koalition“ nennen.

Die Wahl wurde aus dem März verschoben, weil man sich mehr Teilnehmer im Juni versprach. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte: Die Umfrage war gezielt platziert, damit jeder, der ein Problem mit der AfD hat, den Warnschuss mitbekommt und so dafür sorgen wird, dass die Altparteien auf den letzten Metern noch ein paar Prozent hochschnellen. Das ist Manipulation für Grundschüler, aber bei dem Niveau, auf dem man die Altparteienanhänger verortet, scheint dies das Mittel der Wahl.

Die Scheinbetroffenheit über organisierten Betrug

Erst waren es die Maskenbestellungen, mit der sich Politiker zu Dutzenden die Taschen vollgemacht haben. Sei es durch Selbstaktivität oder durch Vermittlertätigkeiten.
Was jedoch aktuell auf dem Schnelltestmarkt passiert, legt die Inkompetenz unseres Gesundheitsministers und des angeschlossenen Ministeriums offen:
Schnelltest-Abrechnung erfolgt über die KV, völlig ohne Nachweis, Namen, Belege über den Einkauf von Materialien, ordentliches Kassen und Buchungssystem.
Kein Wunder, dass die Systemlückenbetrüger, vornehmlich aus dem nahen östlichen Ausland, jedoch auch viele einheimische den großen Reibach wähnten.
Ein Onlinekurs später rechnet man tausendfach Tests, die nie stattgefunden haben, ab und kassiert mehr als die Jahressteuerabgabe eines mittleren Verdieners. AM TAG!

Meinungsfreiheit am Limit

Boris Reitschuster, kritischer Journalist wird mehrfach am Flughafen gestoppt und darauf hingewiesen, dass er einen Vermerk im Pass habe. Auch kündigen Ihm N26 und die DiBA grundlos die Konten. Ken Jebsen, kritischer Blogger wird zunächst auf (fast) allen medialen Kanälen gesperrt, bevor dann der Berliner Verfassungsschutz eine „Beobachtung“ des inzwischen Stummgeschalteten ankündigt.
Xavier Naidoo bringt mit den Rapbellions ein Corona-Kritisches Lied auf den Markt, dass trotz (oder wegen?) Platz 1 der Downloadcharts bei Youtube konsequent gelöscht wird.
Zu Letzterem stellt die Webseite Mannheim24 so dumm wie treffend fest:

Corona – Cui bono?

Bereits im Februar 2020 wurde der „Theorie“, die Corona-Variante Sars CoV19 könnte aus dem Labor stammen, heftigst widersprochen. Natürlich von China. Das Land hatte mit der Verschleierung der Informationen die Ausbreitung des Erregers nicht nur ermöglicht, sondern auch rechtzeitige Maßnahmen verhindert.

Die Irrationalität, mit der die Wissenschaft und auch die Medien mit China umgehen, sollte uns zu Denken geben. Wir reden hier nicht von den USA, die einen zwar auch belügen, wo es nur möglich ist, aber man ist im großen und ganzen auf der gleichen Seite – man lügt für dieselbe Sache. Bei China gehört das Anlügen der Bevölkerung, knallharte Maßnahmen und Regeln zur Volksdoktrin. Das freie Internet ist blockiert, unliebsame Zugriffe werden verhindert. Die Informationshoheit liegt bei der Regierung, die entscheiden darf, was wahr und falsch ist, und was das Volk wissen darf.

Dieses China hat nun ein WHO-Team, das im Januar 2021 zu einer Expedition aufbrach, in Wuhan auf Schritt und Tritt begleitet. Ziel war es, den Ursprung des CoV19 herauszufinden. Im Vorfeld dieser hochpolitischen Mission wurden die Erwartungen bereits gedämpft. Abgesehen davon, dass man 13 Monate nach dem Ausbruch mit hundertprozentiger Sicherheit nichts mehr von dem vorfinden dürfte, was damals geschehen war, stand auch fest: China würde garantiert dort eingreifen, wo die Spur noch nicht kalt war.

„Mitglieder des WHO-Teams haben im Vorfeld der Reise aber schon die Erwartungen heruntergeschraubt. Es gehe vor allem darum, im Austausch mit den chinesischen Kolleginnen und Kollegen zu schauen, welche Spuren noch verfolgt werden könnten.“

Eine zweite Expedition, die im Februar 2021 erfolgte, lieferte dann auch die gewünschten Beweise. Je nach Betrachtungsweise. Denn zum einen verweigerte China die Herausgabe angefragter Informationen, beispielsweise zu den ersten Fällen. Zum anderen „rang“ sich die WHO auch dazu durch, das Labor als Quelle für „extrem unwahrscheinlich“ einzustufen. Evidenz? Keine!

Alleine die Betrachtung der Fakten widerlegt die landläufige Zoonosebehauptung, dass die Erstinfektion von einer Fledermaus auf dem Wildtiermarkt von Wuhan vonstatten gegangen sein soll. Zum einen gibt es dort gar keine Fledermäuse. Auch berichten seriöse Quellen (Ärztezeitung, Reuters) von Nachweisen des CoV19 Erregers in Trinkwasser von Italien und Spanien im Dezember 2019, in nachträglich ausgewerteten Blutproben von Lungenpatienten einer italienischen Studie schon im September und Oktober 2019! Auch das Ärzteblatt datiert einen möglichen ersten Ausbruch in den November 2019, möglicherweise aber auch viel früher.

Dieses Wissen zugrunde legend sind viele Berichte in den Medien als „bewusste Falschinformation“ zu klassifizieren. Vorne mit dabei ist übrigens die Tagesschau, die mit der Veröffentlichung des im Wall Street Journals genannten Vorwurf, 3 Labormitarbeiter wären bereits im Dezember mit CoV-Symptomen in Krankenhäusern von Wuhan behandelt worden auf das Dementi von China wartete, bevor eine Veröffentlichung erfolgte.
Andere Medien taten dies nicht.
Natürlich steht auch die Meldung in Medien wie Wall Street Journal, SZ, Focus, CNN, BBC unter Vorbehalt. Schließlich melden die USA den Geheimdienstbericht – und bekanntlich ist jedes Land nur auf das eigene Wohl aus.
Auch enthält die Meldung lediglich die Forderung, der Laborthese wieder nachzugehen und keine Beweise für oder gegen einen künstlichen Ursprung.
Allerdings – meine persönliche Einschätzung – wäre die Beantwortung der Frage „Cui bono?“ oder das simple Aufzählen dessen, was wir bis heute wissen, bereits ein Wendepunkt in der Betrachtungsweise.

Entgegen der bisherigen Erzählungen traten erste Covid-Fälle bereits im September in Italien und vor Mitte Dezember auch in Frankreich und Spanien auf. Der Tiermarkt in Wuhan kommt lediglich als „Superspreader-Event“ in Frage. Es muss allerdings die Frage gestellt werden, ob nicht jedwede andere soziale Interaktion in der 11 Millionen-Stadt ebenfalls qualifiziert gewesen wäre, eine massive Verbreitung auszulösen – schließlich war das Virus da ja noch unerkannt: Sieht man, wie es sich „bekannt“ in der Welt verbreitet, scheint dies doch äußerst wahrscheinlich.

China meldet übrigens Stand heute 102.890 Fälle. Und diese, obwohl sich das Land nicht vollständig isoliert bzw. den Flugverkehr eingestellt hat. Natürlich kann man das auch auf drastische Maßnahmen der Regierung zurückführen – jedoch könnte man ja auch die Vermutung äußern, dass China neben dem Gift bereits das passende Gegengift zur Hand hatte.
Eine alternative Erklärung wäre, dass China, wie üblich, lügt und die Welt einfach nicht informiert. Beide Feststellungen sollten engagierte Redakteure z.B. die Tagesschau doch mal in Erwägung ziehen, statt treudoof Nachricht und Dementi zu verbreiten.
Im Verlauf der Pandemie wird die ganze Welt nahezu heruntergefahren. Die Wirtschaft kommt zum Erliegen, die ganze Welt läuft auf Sparstrom.

Die ganze Welt? Nein. Chinas Wirtschaft startet bereits Monate vor allen Anderen. Die Produktion brummt, die Mehreinnahmen gehen in die Billionen. Sogar die Selbst- und Schnelltests, die ja „nur“ eine Treffsicherheit von 60% haben, und die in Deutschland reißenden Absatz finden, kommen aus China.

Ich bin jetzt mal Kätzer und behaupte:

China schafft mittels Gain-of-function Research eine Corona-Variante, die neben der Grippe auch noch multiple andere Erkrankungen auslösen kann. Die Welt hyperventiliert, aber reagiert viel zu spät. China hingegen kennt die Trigger (das Spike Protein) und weiß, die Bevölkerung davor zu schützen. Natürlich zeigt man sich von dem „Ausbruch“ überrascht – und baut demonstrativ ein Krankenhaus mit 1000 Betten (Merke: 4876 Tote meldet China im Zusammenhang mit Corona bis heute). Im weiteren Verlauf erkrankt niemand mehr, das Leben geht weiter, man Versorgt die Welt mit Impfstoff (der vor allen anderen fertig ist), Schnell- und Selbsttests. Überdies springt man in die ausfallenden Wirtschaftssegmente ein. Wenn die Welt 2023 oder später mit Impfungen durch ist, hat eine Verschiebung der Machtverhältnisse stattgefunden, aus der nur ein Land als Sieger hervorgeht.

Cui bono?

Update:

Chinas Staatsfernsehen meldet heute, dass es keine Beweise für ein Auftreten von CoV19 außerhalb des Landes VOR Ende 2019 gab. Da ist wohl das Geld für gute Redakteure ausgegangen.

Meldung im chinesischen Staatsfernsehen

Darf Wissenschaft Ergebnisse hervorbringen, die dem politischen Narrativ widersprechen?

Welt, 28.04.2019

Vor 2 Wochen veröffentlichte der renommierte Physiker, der sich vor Auszeichnungen und Preisen kaum retten kann und der auf der Liste für den Nobelpreis auftaucht eine Studie, in der er unter Zuhilfenahme diverser Quellen den Ursprung des Corona-Virus Covid-19 einem Labor in Wuhan, und nicht, dem allgemeinen Narrativ entsprechend, einer Fledermaus oder einem Gürteltier zuordnete.

Die „Verschwörungstheoretiker“ haben die Labor-These bereits im Frühjahr 2020 aufgebracht und tatsächlich sprechen bereits simple Indikatoren, die eigentlich jeder Grundschüler verstehen kann, mehr FÜR als GEGEN diese These. Ob eine Freisetzung versehentlich oder beabsichtigt erfolgte, war nicht Gegenstand der Untersuchungen.
Der Veröffentlichung von Roland Wiesendanger folgte ein „Sturm der Haltung“ von Fachkollegen, dem AstA, Universitätspraktikanten wie meinem Freund aus Düsseldorf sowie der – wie wir inzwischen Wissen durch GEZ Mittel querfinanzierten Süddeutschen Zeitung.

Der Entrüstung der Guten folgte eine mediale Beisetzung der Thematik – man schweigt zu These und Untersuchung.
Nirgends war im Übrigen zu lesen, WIE berühmt Herr Wiesendanger eigentlich ist. Da fragt man sich doch, was die Kritiker eigentlich so geleistet haben, dass sie sich befähigt fühlen, es ohne eigene Untersuchungen pauschal die Ergebnisse der Untersuchungen anderer – immerhin hat sich Herr Wiesendanger fast ein Jahr mit der Thematik auseinandergesetzt – zu delegitimieren.

Und wie schon bei der initialen Berichterstattung reanimierte die BILD das Thema:

BILD, 08.03.2021

Offensichtlich war das Thema Sicherheit in dem Forschungslabor in Wuhan nicht allzu hoch priorisiert – ähnlich wie Fachkenntnis in Deutschland nicht erforderlich ist, wenn man Kollegen kritisiert.
Und auch die Zeit vermeldete vor 5 Tagen, dass man, namentlich Dieter Lenzen, Präsident der Uni Hamburg sich hinter seinen Professor stellt.

So oder so werden die Informationen durch die Nachrichtenpolitik in China höchstens an die Öffentlichkeit gelangen, wenn es einem Augenzeugen oder Mitwisser gelingen sollte, seine Informationen nach draußen zu befördern.
Den Laien bleibt lediglich das Auswerten von Indizien. Und dabei sollte man sich nicht in Details verlieren, sondern das offensichtliche betrachten:
Jedes Kartenhaus ist schließlich nur so stabil wie das Fundament. Und genauso wenig wie 50-stöckige Hochhäuser in Gravitationsgeschwindigkeit in ihren eigenen Grundriss zusammenstürzen, verbreiten sich Viren mit Biowaffencharakter über Fledermäuse auf Märkten, auf denen gar keine Fledermäuse angeboten werden, und deren Existenz (nachträglich) bereits Monate vorher in Italien nachgewiesen wurde.
Manchmal muss man einfach nur den Kopf einschalten – denn jede Lüge ist nur so stabil wie das Penthaus, das unbeschädigt zuerst in sich zusammenfällt.

Der Shitstorm der „Guten“

Überschrift, BILD

An den vergangenen Tagen war ein Schauspiel zu beobachten, dass es zuletzt hundert- oder gar tausendfach zu sehen gab. Und trotz oder gerade ob der einsetzenden Gewöhnung an diese „Mechanismen“ fällt es dem – zumindest mündigen – Leser schwer, zu fassen, was sich da an Irrsinn vor aller Leute Augen abspielt.

Ich nenne es mal provokant den „Shitstorm der Guten“, der immer dann einsetzt, wenn Fakten den Vorzug vor Haltung erhalten, wenn sich jemand von Rang und Namen wagt, gegen gebräuchliche Narrative zu argumentieren oder diese nur in Frage zu stellen. Getreu dem (hier schon vielzitierten) Motto „es kann nicht sein, was nicht sein darf“ befördern medial und politisch orchestrierte Shitstürme diejenigen, die so leichtsinning waren, sich auf das dünne Eis der Erkenntnis zu begeben, ins Aus. Wertungsfrei seien hier mal in Ungnade gefallene Redaktueure vom Schlage Tichy genannt, der aufgrund seiner Nationalität unter „Artenschutz“ stehende Henryk Broder, aber auch einfachere Gemüter, denen es an verbalem Geschick mangelt wie Xavier Naidoo und Michael Wendler mussten diese Erfahrung zuletzt machen.
(Natürlich ist mir klar, dass die Erwähnung einiger dieser Personen eben diesen Shitstorm in Gang setzt. Dennoch unterdrücke ich den Reflex, die Nennung hier zu rechtfertigen, einzuordnen oder meine Meinung dazu kundzutun.)
Wie üblich beginnt dieser Sturm der Empörung mit der Kritik der aufgebrachten Thematik im Allgemeinen und endet mit kruden Behauptungen, die den Betroffenen in die Nähe von Wahlweise „Reichsbürgern“, „Nazis“, „AfD“, „Pegida“ oder sonstigen, in der Medienlandschaft durchweg negativ konnotiert dargestellten Organen.

Was war geschehen?

Am Donnerstag, 18.02.2021 wurde ich auf ein Video bei Bild.de aufmerksam. (Quelle, Link nicht mehr verfügbar). „Hamburger Professor sicher: Virus kam aus einem Labor in Wuhan“. Eine kurze Recherche ergab: Wie üblich haben zig Medienhäuser diese Headline adaptiert und ebenfalls die News verbreitet. (u.A. NDR und diverse Zeitungen). Begleitet wurde die Veröffentlichung mit einem Tweet der Uni (hier als Bild, denn bei Twitter hat man sich ja dazu entschieden, auch unliebsame Nachrichten hier und da zu löschen.
Veröffentlich und heruntergeladen werden kann die Studie hier.

Der Artikel bei der Bild ist inzwischen hinter einer Bezahlschranke verschwunden, jedoch war auffällig, dass neben einer kurzen Zusammenfassung ein anderer Professor zu Wort kam, um das soeben berichtet zu kommentieren.
Auffällig ist eigentlich das falsche Wort, inzwischen ist dies ja eher üblich. Um mitreden zu können, habe ich das Dokument heruntergeladen und gelesen. Denn die Thematik ist grundsätzlich sehr spannend. Die „für’s“ und „wider’s“ halten sich die Waage, eindeutige Beweise existieren derzeit für keine der Theorien – oder anders gesagt: Beweise, die allgemein akzeptiert werden. Denn bekanntermaßen haben sich ja bereits Nobelpreisträger zur Labortheorie bekannt. Deren Glaubwürdigkeit wird ihnen, begründet mit ihrem hohen Alter, abgesprochen. (Dabei sind es ja grade die „Alten“, die trotz unliebsamer Veröffentlichungen zumindest keine Entlassungen oder berufliche Diskreditierung mehr zu fürchten haben – und die daher weniger beeinflussbar sind.)

Am Freitag, den 19.02. war dann plötzlich die Hölle los in den Medien. Zunächst fallen mir die Tweets eines Herrn Wurthmann, „political scientist“ und offenbar wissenschaftlicher Angestellter an der HHU Düsseldorf auf.

Weniger wissenschaftlich sondern mehr im Stile eines Proll auf persönlichem Kreuzzug feuert er eine Batterie an Tweets mit Unterstellungen und Beleidigungen gegen seinen „ein paar Stufen höhergestellten“ Amtskollegen. Im Stile eines Schreikindes formuliert er auf denkbar unwissenschaftlichste Weise seine Folgerungen:

In einem Indizienprozess eine Theorie zu begraben, weil eindeutige Beweise fehlen ist freundlich ausgedrückt etwas vorschnell. Auch nehme ich an, dass Herr Wurthmann nicht Virologie im Nebenfach studiert hat, also ebenso fachfremd ist. Die Kritik basiert also lediglich auf seinem persönlichen Missfallen der Vorgehensweise des Professor Wiesendanger sowie unbewiesen, aber unübersehbar auf dem Ergebnis, das er mit seinen Überzeugungen offensichtlich nicht teilt. Die Neugier der Wissenschaft hat Herr Wurthmann offensichtlich bei Amtsantritt in Düsseldorf ad acta gelegt und ist nur noch empfänglich für Mittel und Methoden, die seinen eigenen Überzeugungen entsprechen.
(Ein kurzer Throwback in meine eigene Universitätszeit rief die Erinnerung an solche „Fachassistenten“ wieder wach, die teilweise im Beisein von Studenten darüber diskutierten, wie viele Kursteilnehmer begründet oder unbegründet noch rausfliegen müssten, um die Quote zu erfüllen. Diesen einen gab es fast in jedem Kurs – und möglicherweise ist Herr Wurthmann einer dieser Assistenten in Düsseldorf?)

Dann stelle ich mir noch die Frage, ob Herr Wurthmann sich bei jeder Veröffentlichung eines Professors derart öffentlich echauffiert, aufklärend bzw. erklärend beispringt und jeden Post einer Uni kritisch hinterfragt? In diesem Fall würde die Zeit für seine eigene Lehre vermutlich denkbar knapp ausfallen.
Ideologie und Haltung schlagen Wissenschaft. Das der politwissenschaftliche Assistent aus Düsseldorf mehr Fachwissen hat als der naturwissenschaftliche Professor aus Hamburg darf gerne bezweifelt werden. Offenbar hat er sich mit der Planung einer Currywurstbude auf dem Campus wenigstens schonmal einen Plan B zurechtgelegt. Dafür gibts ein Like!


Natürlich bekommt man bei einem Shitstorm der Guten immer Schützenhilfe. In diesem Fall tut sich der AstA der Uni Hamburg hervor. AstA – das war zu meiner Zeit ein Haufen Langzeitstudenten mit zwei- bis dreistelligen Semesterzahlen, die hauptsächlich wegen der Vergünstigungen, der Partys und den gratis Bahntickets dort abhängen und neben Skripten und Klausurensammlungen ihre meist linke Weltsicht veräußern.

Doch auch die Mainstreammedien springen auf den Zug auf und befeuern mit Kommentaren die Hasswelle, mit der der Hamburger Professor überzogen wird. Durchaus berechtigt wäre die Frage, was sich ein ideologisch zerfressener Redakteur so denkt, wenn er einen Professor zum Geschichtenerzähler degradiert. Mit Respekt vor einem Menschen, der nach seiner Promotion auch noch jahrelang mit der Ausbildung von jungen Menschen das Gemeinwohl gestört hat, hat das jedenfalls nichts zu tun. Was genau hat so ein Journalist eigentlich geleistet, außer Menschen, deren Meinung er nicht teilt, gezielt ans Messer zu liefern?

Dazu möchte ich an dieser Stelle auf den „Wissensjournalisten“ Hanno Charisius verweisen, der sich ebenfalls durch den Beitrag von Professor Wiesendanger getriggert fühlte. Unter dem Titel „Das Märchen aus Hamburg“ verbreitet er seine Meinung zu dem Thema, bzw. eigentlich nur sein Missfallen an den Ergebnissen der Studie. Ist es nun eigentlich eine doppelte Energieverschwendung, seine Energie auf die Kritik einer Studie zu verwenden, die man bereits im Vorfeld als Energieverschwendung bezeichnet?

Ist Herr Charisarius qualifiziert, Wiesendangers Erkenntnisse zu kommentieren? In der Regel wird dies bei Journalisten ja nicht hinterfragt. Ideologie gepaart mit Auftrag ergibt das Ergebnis, in der Regel entspricht diese der Vorstellung des Auftraggebers – oder andersherum: Würde die SZ einen Kommentar veröffentlichen, der ein Ergebnis bestärkt, das der eigenen Überzeugung widerspricht? Wahrscheinlich nicht.

Nach 2 Klicks stößt man in Herrn Charisarius Profil auf einen weiteren interessanten Artikel, den er am 9.2.2021 veröffentlicht hat. Unter der Überschrift „WHO vermutet Fledermaus als ersten Wirt des Virus“ wird eine Forschungsmission resumiert, die Anfang 2021 in Wuhan auf „Indiziensuche“ ging, den Ursprung des Virus zu bestimmen. Reichlich spät, könnte der Kritiker zurecht anmerken. Zurecht, wie ich finde.
Doch diese „Mission“ erzeugt überdies noch ein paar andere, überraschende „Erkenntnisse“, die an deren wahrer Intention rütteln. So wird die Wahrscheinlichkeit eines Laborunfalls in der Überschrift als „extrem Unwahrscheinlich“ dargestellt. Die Zitate dazu lassen allerdings einen völlig anderen Schluss zu:


„Die letzte Hypothese werde man nach gründlicher Abwägung der Indizien nicht weiter verfolgen, sagte Embarek, Details dazu sollen im Bericht der Delegation stehen, der bald veröffentlicht werde. „Laborunfälle können passieren“, sagte Embarek, dafür gebe es Beispiele aus der ganzen Welt. Seine Reisegruppe habe das Wuhan Institute of Virology mit seinem Hochsicherheitslabor besucht, und man halte es für „sehr unwahrscheinlich, dass dort etwas ungewollt herauskommt“. Zudem gebe es keine Hinweise darauf, dass an Sars-CoV-2 zuvor gearbeitet wurde, es gebe keine Veröffentlichungen oder Beschreibungen.“

Wie viele Labore geben eigentlich einen Bericht über die Arbeiten an biologischen Kampfstoffen heraus? Extrem ist hier wohl lediglich die Naivität der WHO Forscher und des Autors. Das man die Aussagen der Chinesischen Delegation einfach als unumstößliche Wahrheit akzeptiert, ist schier unfassbar.

Ein weiterer, viel bedeutender Satz findet sich am Anfang des Artikels, der den Ausbruch vor Dezember 2019 für unwahrscheinlich hält. Bereits im Juni 2020 gab es Berichte aus Italien, sowohl von den Wasserwerken als auch von nachträglich untersuchten Blutproben von Lungenpatienten, die erste Fälle von CoV2 bereits im Oktober und November nachweisen. Damit sind die Voraussetzungen der Mission bereits vorab delegitimiert – und die Befangenheit hinsichtlich eines möglichen Ergebnisses nicht mehr wegzudiskutieren. Und unser Redakteur Hanno hat das alles brav und unkritisch abgeschrieben – trotz Fakten (u.A. Ärztezeitung)
Ideologie schlägt Fakten, Journalismus versagt.

Natürlich kann man die Frage, in wiefern Herr Wiesendanger Recht oder Unrecht hat nicht endgültig beantworten. Ebenso kann man aber die Gegenthese nicht beantworten.
Doch immer da, wo der Hass der Masse – der Masse der Guten – einen Wissenschaftler oder neutralen Journalisten trifft, scheint man sprichwörtlich ein Wespennest erwischt zu haben.

Aufschlussreich sind auch die Kommentatoren, die, befeuert mit Gratismut des Nachtretens gegen denjenigen, der von der Medienlawine bereits auf den Boden geworfen wurde, die sich unter den Posts der genannten zusammenrotten. Artig wird an der fachlichen Eignung des Professors herumgedeutet, die Kommentatoren steigern sich im Gleichschritt zu einem Besserwisserkanon, bis hin zu Forderungen, den Professor direkt auf die Straße zu setzen. Wenn man im eigenen Leben noch nichts geleistet hat, dann möchte man wenigstens dazu beitragen, dass ein Überflieger auf der Straße landet. Ein wenig passt das zu der Denunzianten-Mentalität, die die Politik in der Corona-Kriese in unserem Land etabliert hat.

Interessanterweise, und das ist auch ein Teil der Wahrheit, setzen diese Mechanismen des „Hass der Guten“ nicht ein, wenn der Narrativ stimmt bzw. Studie, Untersuchung oder Diskussionsgrundlage zu dem gewünschten Ergebnis kommt. Beispielhaft sei hier der Absturz von MH-17 über der Ukraine genannt. Den allgemein anerkannten und medial sowie politisch akzeptierten „Beweis“, dass Russland die Verantwortung für den Unfall trägt, wurde von dem „Recherchenetzwerk“ Bellingcat erbracht.
Recherchenetzwerk klingt, nach kurzer Recherche, etwas hochtrabend. Denn zu dem Zeitpunkt handelte es sich wohl eher um einen Nerd, der aus seinem Souterrain-Appartement in England, dass er zu keinem Zeitpunkt der Recherche verlassen hat, Google-Maps und Satellitenaufnahmen „ausgewertet“ hat.
Keine Pointe.

AstraZeneca wird zum Synonym des Versagens für die EU und von der Leyen

Welche Kompetenzen hat Frau von der Leyen eigentlich? Guten Gewissens, und ohne das Frisieren hinzu zu zählen fällt es reichlich schwer, wenigstens eine Hand voll Vorzüge zu finden.
Fremdkompetenz mit eingerechnet indes benötigt man Millionen, wenn nicht Milliarden. Nicht Finger zum Abzählen, sondern Euros zum Bezahlen. Die Beraterarmee, die sie bereits in Deutschland mit einem Fuß in den Knast brachte scheint sie mit nach Europa gerettet zu haben. Und da das ja schon bei uns so hervorragend geklappt hat, macht die Flinten-Uschi auf EU-Ebene einfach weiter mit dem Einkauf von Fremdwissen. Dass sie dabei erneut völlig versagt, überrascht den aufgeweckten Bürger nicht.
Ausgerechnet der sogenannte „Einkauf“ des Impfstoff bei AstraZeneca liefert dabei eine Blaupause, die die Inkompetenz der EU, der Mitglieder des EU Parlaments und deren Anführerin schonungslos offenlegt. Und die die berechtigte Frage aufwirft, wieso der größte Nettozahler der EU sich von einem solchen Haufen Dilettanten regieren lässt. (Zumindest wenn man annimmt, dass es hier klügere Dilettanten gäbe)

Trödel, Geiz und Inkompetenz

Die Geschichte der europäischen Impfstoffbestellung ist keine neue. Die Dramaturgie nimmt aber tagtäglich zu. Der deutsche Hersteller BioNTech belieferte zunächst die offensichtlich besser zahlenden Kunden aus den Arabischen Emiraten und Israel. Dort lag die Impfquote bereits Ende Dezember bei über 10%, inzwischen bei weit über 20% (Vergleiche: Deutschland liegt irgendwo zwischen 1% und 2%).
Die EU behauptet, man habe Bestellungen breit gestreut, um möglichst schnell viel Impfstoff zu bekommen. Wie üblich ist das nur die halbe Wahrheit. Vielmehr hat man sich (ein Schelm, wer böses dabei denkt) „überreden“ lassen, auf Sanofi zu setzen, den französischen Pharmakonzern, der zuletzt allenfalls durch ein hohes Maß an Unberechenbarkeit aufgefallen ist. Selbst als klar wurde, dass BioNTech, Moderna und AstraZeneca die Nase vorne haben würden, sah man sich nicht veranlasst, Verhandlungen zu beschleunigen oder Order zu erhöhen. Anders als offensichtlich alle anderen Länder um uns herum.
Diese Inkompetenz muss natürlich, wie in jeder guten Kackistokratie, verschleiert werden. Von Export-Beschränkungen und dem Zwang zur Einhaltung von Lieferzusagen war die Rede, zuletzt versuchte man sich mit einer halbherzigen Schmutzkampagne, die eine Wirksamkeit bzw. eine Unwirksamkeit bei über 65-jährigen postulierte. Was war denn da los?

Das Kreuz mit der Statistik
Am 25.01. tickerte am plötzlich eine überraschende Meldung über die Ticker: Der Impfstoff von AstraZeneca habe bei über 65-jährigen lediglich eine Wirkung von 10% (8%). BILD meldete dies, viele Medienhäuser stimmten mit ein.

Jetzt fragt man sich vielleicht: Wieso hat man das nicht festgestellt? Was hat der Hersteller denn 9 Monate lang untersucht? Und woher kennt das Virus das Alter seines Wirts und kann die Wirksamkeit um neun-zehntel verringern?

Also so etwas hätte man sich sicherlich gefragt, wenn man auf der Journalistenschule aufgepasst hätte (ich hoffe inständig, ein Praktikant hatte an diesem Tag Spätdienst) oder ein Minimum an Grips eingesetzt hätte, um das Gesagte mal zu reflektieren.

Aber, wie üblich, ist selberdenken irgendwie nicht mehr en-vouge, und so verbreitete sich die Nachricht eines altersbestimmenden Virus, das Impfstoffe ignorieren kann.

Die Lösung des „Problems“ indes ist so dumm, dass es schwer fällt, die Verfasser vorwurfsfrei aus der Sache zu entlassen:

EU: Ideologie 100%, Kompetenz 0%

Nicht die Wirksamkeit des Impfstoff ist 8-10%, sondern die Anzahl der Teilnehmer an der Studie von AstraZeneca, die über 65 Jahre alt waren, war 10%. Das kommt eben davon, wenn man ein Heer von Soziologiestudenten, Lehrer und Blümchenpflücker zum EU-Parlament zusammenrottet.

Zum Glück ist das „nur“ in der EU so, mag der ein- oder andere denken. Aber weit gefehlt. Denn unser „wir haben das alles im Griff und sind bestens Vorbereitet“ Gesundheitsminister-Darsteller Spahn legt am 26.01. via Spiegel nach, dass er eine Anpassung der Impfreihenfolge erwägt. Denn die Zulassung des Impfstoff in der EU soll (offenbar aufgrund der „neuen“ Erkenntnisse) nur für „unter 65-jährige“ erfolgen.

Dummheit ist, einen Fehler zu machen und diesen dann nicht zuzugeben. Ende offen.

Aber bleiben wir noch ein wenig bei der EU. Denn die Unfähigkeit, Zahlen zu lesen und zu verstehen, scheint sich durch die Prozesse im Parlament zu fressen, wie das Coronavirus durch die Bevölkerung. Also zumindest so, wie die Medien behaupten, es fresse sich durch die Bevölkerung. Egal.

Impfstoffbestellungen – wer lügt denn nun?

„AstraZeneca liefert nicht die versprochene Menge an Impfstoff“ hieß die Sau, die gestern durch das mediale Dorf Europa getrieben wurde. Bevorzugung anderer Länder, Nichteinhaltung von vertraglich gesicherten Mengen gegenüber der EU. Man erwäge Ausfuhrbeschränkungen und Sanktionen.
Was ist denn da passiert? Hat wieder jemand aus Versehen eine Impfstoffbestellung auf einem Pizzakarton notiert, der dann ins Altglas gewandert ist?
Offenbar trifft diese Annahme zu. Denn, mit etwas Ruhe und weniger Blut in den Ohren ergibt sich folgendes Bild: Wie viele andere auch hat die EU eine Order platziert. Am 17.08. vermeldeten die Medien einen „Rahmenvertrag“ der EU mit dem Hersteller über 300 Millionen Dosen. Einen Liefertermin hat es da mit ziemlicher Sicherheit noch nicht gegeben, die Wirksamkeit war hier noch nicht festgestellt worden (Im Gegenteil: Anfang September musste der Konzern seine Studie für fast 7 Wochen unterbrechen. Offenbar kam die Bestellung auch 3 Monate nach der Bestellung von Großbritannien.
Bei der Bedienung von Lieferzusagen gibt es nun verschiedene Möglichkeiten – davon ausgehend, dass der Hersteller, der bei Vertragsabschluss weder Liefertermine noch Produktionskapazitäten antizipieren konnte, keine Partner verärgern will: Nach Order-Reihenfolge, nach Reihenfolge der Zulassungen oder tröpfchenweise /anteilig. Die EU hat den Impfstoff noch nicht zugelassen, während GB diesen bereits verabreicht. Spricht erstmal dafür, dass man dorthin liefert, wo auch Nutzen entsteht.

Wenig überraschend wurde dann im Laufe des Tages klar, dass es gar keine vertragliche Zusicherung seitens AstraZeneca gegeben hat wieviel und wann geliefert wird. Es verwundert nicht, dass die Inkompetenten in Brüssel eine Absichtserklärung mit einer Zusage verwechselt haben. Vertragsrecht ist eben kein Bestandteil einer Botaniker-Ausbildung oder einer Soziologie-Umschulung.
Und so steht man in Deutschland nun da – verlassen von allen guten Geistern, weil man sich auf diejenigen verlassen hat, die vor allem eines am Besten können: NICHTS.

Impfstoffnationalismus – wer opfert wen?

Vor Impfstoffnationalismus wird vor allem in Deutschland maximal gewarnt. Von wem auch sonst, wo doch unsere ganze Geschichte gebetsmühlenartig unsere Vergangenheit predigt und das so etwas nie wieder passieren darf. Nie wieder. Leider steht man, wenn andere diese Geschichte und diese Haltung haben, manchmal alleine als Vollpfosten da. Ähnlich wie bei der Energiewende, die einen Verlierer hat und sonst nur Gewinner, steht Deutschland bei der Impfstoffbestellung ziemlich dumm da. Zahle viel, kriege spät und wenig.
Das dämmert inzwischen auch unserem frischgebackenen Großgrundbesitzer Jens, der gar „Vorsatz“ vermutet. Vorsatz, dass der US-Hersteller die US bevorzugt beliefert (auch unter dem besten Präsidenten den die USA aufbieten konnten, um den Tyrann Trump zu verdrängen), dass der UK-Hersteller UK zuerst beliefert (und das, nachdem man sich derart kompromissbereit gezeigt hat, bei den Brexit-Verhandlungen)

Nur der deutsche Hersteller beliefert andere Länder, ganz im Sinne des „Germany zuallerletzt“ Prinzip als Erstes.

Das Opfer, das wir erbringen, sind tausende Tote, die bei einer schnellen Verfügbarkeit des Impfstoff und bei einer entsprechenden Vorbereitung (schließlich ist ja seit März 2020 klar, dass es zu Massenimpfungen kommen musste) heute noch mit ihren Enkeln spielen könnten. Gut gemacht, Jens!

Die Story über das Versagen der EU bei der Vorbereitung, der Handhabung und auch der Behebung der „Corona-Plandemie“ wird ebenfalls seinen Platz in den Geschichtsbüchern bekommen – und womöglich ist auch dieser Schlussatz heute nur der Auftakt zu einer Entwicklung, die, ähnlich wie bei der Machtergreifung der NSDAP in Deutschland, die Frage in den Raum stellt: Wie konnte man es nur dazu kommen lassen?

Nachtrag, 29.01.2021
Nach einer angeblich ausgefallenen Konferenz, Beleidigungen und Falschmeldungen seitens infantil agierender EU-Abgeordneter („wir lassen uns nicht verarschen“) und einer Lügenkaskade von Fönfrisur Von der Leyen ist klar:
Astrazeneca handelt vertragskonform. In dem 3 Monate nach den USA, UK, Israel und Saudi-Arabien abgeschlossenen Vertrag spricht man von „Best Effort“.
Damit steht fest: Jeder Vorwurf, der von den ins EU-Parlament gekungelten Polit-Darstellern geäußert wurde, war erfunden und lediglich eine Überreaktion aus Frust, einem Parlament anzugehören, dass nur eines sehr gut kann: NICHTS.

Doch damit noch nicht genug. Deutschland hat – offenbar als EINZIGES Land in der EU entschieden, den Impfstoff nicht für Personen über 65 Jahren zuzulassen. Wir erinnern uns: Das Gerücht, dass hier keine Wirksamkeit bestehen würde, basiert auf einem „ich bin zu blöd, Zahlen richtig zu lesen“ – Fehler.
Offenbar können wir in Deutschland noch mehr von dem, was die Amtskollegen der EU im Stande sind zu leisten: GAR NICHTS.